„Immer weiter CORONA, immer weiter……..“, zum Jahresende 2020 und darüber hinaus!


Eine Lauf-Kolumne? Jedenfalls die Meldung: Die LSG Schwarzwaldmarathon gibt es noch!

Schreiben, wo es Nichts zu melden gibt. Wer kennt das nicht! Meldungen und Berichte, wenn es Nichts zu berichten gibt. Wir kennen dies, von Wahlsendungen im Fernsehen woran dann wieder Satiresendungen Spaß haben (Bsp.: Wahl in den USA, Satirensendung: Heute show im ZDF, o.ä.)
Spaß haben wir allerdings nicht, dass wir nicht über Laufveranstaltungen, sei es gemeinsame Erlebnisläufe, Gesundheitsläufe oder „knall harte“ Wettkämpfe berichten können. Deswegen versuche ich mich in einer Art „Kolumne“, damit Ihr seht: Die LSG gibt es noch!
CORONA macht den Laufveranstaltern auf allen Ebenen - auch uns als LSG - zu schaffen, zerstört aber auch die gemeinsamen Lauftreffs, die „Lauf-Balint-Gruppe“, den menschlichen Austausch, einfach alles, was ein positives soziales Leben in der Gemeinschaft ausmacht.
Nur wenigen Läufern (Bitte, jetzt keine Diskussion über Genus und Sexus etc….)  wird es gelingen, den normalen Trainingsplan aufrecht zu erhalten oder zu intensivieren, um physisch gestärkt nach der langen Pause, bei den ersten Wettkämpfen wieder „zu zuschlagen“. Die meisten wollen dies aber wahrscheinlich auch gar nicht, sondern wollen einfach einmal wieder soziale Kontakte auch außerhalb der 4-Wände pflegen.
Allen möchte ich zurufen: „Weiter immer weiter…. Aber mit Reserve im Tank!“ Vielleicht kann man es wie bei einem extrem schwierigen Ultralauf sehen: Wir wissen es gibt ein Ziel und wir können es - vielleicht nach Impfungen (Aber wann kommen die wirklich und wann wirken diese????) - sicher erreichen. Aber nur mit Geduld und trotzdem - auch bei Schwäche Phasen unterwegs - sich nie ganz die Laune verderben lassen oder 100 % auspowern, denn es kann vielleicht doch noch einmal eine „Steigung“ kommen. Frustiert und unzufrieden, wie oft jetzt auch in meinem Beruf an Kunden gesehen, aggressiv, unterwegs zu sein, bringt Nichts, zieht nur runter. Alten Trainingsplan von 2019 durchziehen mit Wettkampfhöhepunkt, der dann wieder ausfällt? Auch nicht stimulierend! Und das Training oft mit psychologischem Stress von Kurzarbeit, Existenzangst oder im medizinischen Bereich oft 200 % Arbeit durchziehen? Ebenfalls gefährlich! Nennt sich dann Übertraining und endet oft in Verletzung und Outburn. Ich rate: Weiter laufen, langsamer und ruhig. Vielleicht nur ½ soviel wie früher.
Ich - beruflich Arzt - habe seit Corona die Lauf-Kilometer pro Woche gedrittelt und gehe viel mit dem Hund spazieren.
Es finde jeder seinen Weg, aber bleibt bitte alle:
a) draußen an der frischen Luft, b) lauft, als Bewegungsausgleich und Stressabbau für Jobstress oder Jobverluststress und c) seit entspannt vorbereitet, für den Lauftreff oder Wettkampf nach CORONA. Wie ein Hund, der plötzlich eine Katze sieht und ihr spontan hinterher jagt. Er wird sie sowieso nicht kriegen. Und eigentlich weiß er das! Das rennen/jagen ist sein Spaß. Ob er 1 m oder 10 m zu spät kommt. Egal für ihn. Das rennen war der Spaß. Ob wir nach CORONA die 10 km in 36:30 min, 55 min oder 70 min laufen. Egal, Hauptsache wir laufen, haben Spaß und sehen uns alle wieder!
In diesem Sinne und auf „Neu-Hoch-Deutsch“: Run like a dog!
Euer
Dietmar und bleibt alle gesund!

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