Limone Extreme Skyrace am 14. Oktober 2017 (Italien)

Marcel Schmid stellt sich wieder einer gewaltigen Herausforderung

Das die Berge die zweite Heimat von Marcel Schmid sind, stellte er am vergangenen Wochenende wieder eindrucksvoll unter Beweis. Gerade einmal eine Woche nach seinem 3. Platz beim Schwarzwald-Halbmarathon startete er beim Limone Extreme Skyrace. Dieses Laufevent findet in Limone am Gardasee statt und gehört zu den extremeren Läufen, die man machen kann. Eigentlich so wie alle Skyraces in der internationalen Serie der Skyrunnig Federation, welche sich dadurch auszeichnen, dass sie in technisches, schwieriges Gelände führen, viele Höhenmeter rauf und runter zu bewältigen sind und die stärkste Konkurrenz aus der ganzen Welt zusammentrifft. Limone bildet dabei keine Ausnahme sondern sogar das Saisonfinale im Skyrunning-Kalender. Zu bewältigen war eine Strecke von 29 km mit 2.500 positiven als auch negativen Höhenmetern. Nach 4:36:26 Stunden erreichte er das Ziel in Limone und konnte sich über ein strakes Rennen freuen. Belohnt wurde er mit dem 124. Gesamtrang in einem sehr starken internationalen Läuferfeld. (Männerwertung Platz 107, Altersklasse Platz 76!)

Glückwunsch Marcel!

50. Schwarzwald-Marathon in Bräunlingen am 07./08. Oktober 2017

Teilnehmerrekord beim 50. Schwarzwald-Marathon in Bräunlingen

Der Veranstalter des 50. Schwarzwald-Marathons, die LSG Schwarzwald-Marathon, konnte beim Jubiläumslauf ein eigenes großer Läuferfeld auf die verschiedenen Strecken schicken. Noch nie sind in der bisherigen Vereinsgeschichte so viele Teilnehmer bei einer Laufveranstaltung gestartet. Das Läuferfeld hätte noch größer sein können, jedoch konnten einige Läufer/-innen aus organisatorischen Gründen nicht an den Läufen teilnehmen. Insgesamt konnten 4 Podestplätze in den unterschiedlichsten Wettbewerben bzw. Altersklassen erzielt werden. Stellvertretend für alle Läufer und Läuferinnen haben wir die nachstehenden Einzelberichte ausgesucht, was jedoch keinerlei Wertung zu allen anderen Leistungen darstellen soll. Wir bitten um Verständnis. Impressionen rund um die Veranstaltung könnt Ihr hier einsehen.(Bitte anklicken!)

Pirmin Schobel läuft seinen ersten Marathon

Seinen ersten Marathon überhaupt lief Pirmin Schobel beim Schwarzwald-Marathon und konnte auf Anhieb überzeugen. Der erst 19-jährige benötigte für die nicht ganz einfach zu laufende Strecke eine Nettozeit von 3:08:28 Stunden und sicherte sich damit den 19. Platz in der Gesamtwertung. Die Altersklasse MU20 gewann er bei seinen Debüt auf Anhieb. Glückwunsch!



Siegbert Wernet von Jahr zu Jahr schneller

Wie jedes Jahr schnürte Siegbert Wernet seine Laufschuhe beim Schwarzwald-Marathon und konnte erneut seine Zeit toppen. Dieses Jahr konnte er seine Laufzeit um über 5 Minuten zum Vorjahr verbessern, welche er ein Jahr zuvor um 3 Minuten verbessert hatte. Schlußendlich kam er nach 3:24:52 Stunden ins Ziel und konnte sich über den 67. Gesamtplatz freuen. In der Altersklasse M 45 wurde er auf Platz 11 gewertet. Glückwunsch.



Ein Marathon der besonderen Art

Für einen Marathon der besonderen Art entschied sich Armin Fleig und ging ohne jegliches Marathontraining auf die 42,195 km lange Strecke. Ein mutiges Projekt, allerdings bezwang er die Strecke und erreichte erschöpft nach 5:36:48 Stunden das Ziel in Bräunlingen. Ob er zu einer Wiederholung dieser Art nochmals bereit ist, wurde uns noch nicht überliefert. Respekt!

Marcel Schmid läuft einen fabelhaften Halbmarathon

Das er schnell ist, das Wissen alle im Verein und auch weit darüber hinaus. Bei seinem Heimrennen lief Marcel Schmid einen fabelhaften Halbmarathon und verbesserte klar seine bisherige Halbmarathon Bestzeit. Nach "nur" 1:17:51 Stunden erreichte er als Dritter das Ziel in Bräunlingen und sicherte sich so einen Platz auf dem Podest. Da die ersten drei platzierten Läufer in der Altersklasse MHK starteten bedeutete dies keine Verbesserung in der Altersklassenwertung. Glückwunsch, starke Leistung.



Der 74-jährige Dr. Ulrich Mehnert wird Dritter

Über die Halbmarathon-Distanz ging Dr. Ulrich Mehnert an den Start und lief ein beherztes Rennen. Nach 2:18:12 Stunden überquerte er die Ziellinie und sicherte sich mit dieser Zeit den 3. Platz in der Altersklasse M 75. Zugleich bedeutete dies Platz 638 in der Gesamtwertung. Wir zollen unseren allergrößten Respekt. Hut ab.

David Wintermantel wird zweiter in seiner Altersklasse

Auch der Nachwuchs von den LSG-Mitgliedern war am Start. Stellvertretend für alle erwähen wir hier David Wintermantel der beim Schülercup 1 über 1,05 km den zweiten Platz in der Altersklasse U10 belegte. Seine Laufzeit betrug 4:33 Minuten. Glückwunsch.

Hier nun alle Ergebnisse im Überblick.

Strecke Name Zielzeit Platz Platz Altersklasse
Marathon Pirmin Schobel 3:08:28 19 1
  Siegbert Wernet 3:24:52 67 11
  Thomas Scherzinger 3:47:36 165 26
  Michael Gut 3:53:49 199 39
  Martin Wintermantel 3:53:58 201 32
  Armin Fleig 5:36:48 412 74
         
 Halbmarathon Marcel Schmid 1:17:51 3 3
  Michael Friebe 1:41:03 174 27
  Ingrid Kern 1:44:24 27 4
  Alexander Glunk 1:49:45 315 32
  Bert Uwe Peters 1:50:50 331 38
  Lars Andersen 1:58:47 475 85
  Christophe Botos 1:58:58 476 56
  Sandra Gänsler 2:00:02 137 15
  Sabine Würth 2:01:25 152 28
  Daniel Frei 2:14:19 618 106
  Dr. Ulrich Mehnert 2:18:12 638 3
  Martina Andre 2:20:44 296 48
         
10 km Ruben Grüter 49:19 56 13
  Laurin Wernet 51:10 76 4
  Sandra Ulmschneider 1:02:22 71 15
         
1,75 km Schüler Emma Wintermantel 8:20 10 7
  Maja Wernet 8:28 12 8
  Casey Aust 8:49 21 10
  Mathilda Wintermantel 10:01 26 9
         
1,05 km Schüler David Wintermantel 4:33 2 2
  Kylie Aust 5:36 32 9
  Greta Wintermantel 6:24 49 16

Wir bitten um Verständnis, daß wir hier nicht auf alle Läufer/-innen persönlich eingehen und bitten um Nachsicht, falls wir ein Mitglied vergessen haben zu erwähnen! Allen anderen gratulieren wir zu ihren Leistungen recht herzlich!

Ein recht herzlichen Dank möchten wir nochmals allen Helfern/-innen ausprechen, den ohne Sie wäre eine solche Veranstaltung nicht zu realisieren. DANKE!

Historischer Spartathlon Lauf am 29. September - 30. September 2017

Dietmar Göbel  startet erneut über die historische Ultradistanz

Dietmar Göbel startete beim Spartathlon, einem Ultramarathon über eine Strecke von 246 km mit ca. 3.000 Höhenmetern, der in Griechenland seit 1983 veranstaltet wird. Die historische Strecke von Athen nach Sparta muss dabei in einem Zeitlimit von 36 Stunden zurück gelegt werden.

Der diesjährige Sieger kommt aus Litauen und heißt Alexander Sorokin und benötigte für die Strecke eine Laufzeit von 22:04 Stunden. Zweiter wurde Radek Brunner (Tschechien) in 22:49 Stunden, dritter der Grieche Nikolaos Sideridis mit 22:57 Stunden. Die Siegeszeit bei den Frauen betrug 24:48 Stunden und wurde von der Polin Patricia Beresnowska gelaufen. Platz 2 bzw. 3 wurde belegt von Susanne Marezcs (Ungarn) mit einer Zeit von 25:43 Stunden und Aleandra Niwinska (Polen) mit 26:28 Stunden.

Dietmar Göbel landete von 390 Startern und 265 Finishern auf dem 30. Gesamtplatz mit einer Laufzeit von 28:44 Stunden. Damit war er vom deutschen Team der schnellste Mann, mußte sich jedoch um 30 Minuten von der schnellsten deutschen Frau geschlagen gegeben.



Die LSG gratuliert Dietmar zu seinem großartigen Erfolg! Glückwunsch!

Seine persönlichen Eindrücke vom Spartathlonlauf könnte Ihr im folgenden Bericht nachlesen. Viel Spaß.

Spartathlon 2017.  Wieder einmal habe ich dafür entschieden und wurde auch ins deutsche Team aufgenommen. Diesmal wollen 390 Starter nicht nur ihre Leistung messen, sondern wie immer auch ihr Glück versuchen, denn das gehört dazu auf 246 km. Persönlich denke ich 30-40 % Körper, 30-40 % mentalen Stärke und 20 % Glück.

Aber die Zeichen stehen gut: Nur 24 Grad sind für den Lauf kühl, auch wenn woanders, insbesondere wenn man wie hier keinerlei Schatten hat, darüber wohl doch geklagt würde. Ich selbst ändere jedenfalls daher den Plan und beschließe endgültig auf Bestzeit zu laufen und zu hoffen, ob die anderen Pech haben und Platz 3 abfällt. Halt mal bei den Superprofis mitspielen!

Also Freitag morgens 7:00 Uhr Start an der Akropolis, ab durch den Berufsverkehr und den ersten Marathon in ca. 3:35 Stunden. Passt! Bis Kilometer 81 in Korinth so weiter, was dem gleichen Tempo entspricht, allerdings mit summierten 400 Höhenmetern! Etwas deprimierend das die Jungen vorne so "abgehen" das ich nur zwischen Platz 10 und 15 laufe. Weiter nach Nemea ins Landesinnere zu Kilometer 124. Hier ist wieder einiges an Steigung und mit 18:00 Uhr (11 Stunden Laufzeit) passt dort noch alles, auch die 100 km Durchgangszeit war mit ca. 8:44 Stunden sehr gut. Es zeichnet sich ab, dass wenn ich die Traumzeit von 24:35 Stunden schaffe, es trotzdem "nur" Platz 5 bis 8 wird. Irgendwie stört es bzw. deprimiert es mich.

Nur..., auch 24 Grad lassen vorbereitetes ISO gären und bei Kilometer 144 ist es dann passiert: Flasche greifen, an den Hals und "ex" und .... Return mit allem an ....... ich verzichte auf Details.
Bis Kilometer 154, ausgerechnet den Berg hoch funktioniert die Nahrungsaufnahme nicht, obwohl es Richtung Platz 10 geht, dann eine Hühnersuppe, ab über den Pass, leider bei Nieselregen und einer glitschiger Geröll-Strecke von 4 km. Dann bei 172 km ein neuer Trinkversuch.

Nun schon 15 min hinter meinem Plan geht es mühsam weiter und "Gott Pan" schnitzt schon für mich..... Bei Kilometer 195 bin ich morgens um 3:00 Uhr. 45 Minuten hinter meinem Plan, aber wenn der Magen gehen würde, wären die 50 km noch auf der Schnellstraße, wo ja nachts weniger Verkehr ist und man die Autos auch früher kommen hört, in 4:30 bis 5 Stunden machbar. (ohne 195 km warm laufen machen wir das ja in so 3:40 Stunden 😏)

Aber "Gott Pan" reicht mir den Wanderstab. Beide Oberschenkel Vorderseiten mögen keinen Laufschritt mehr. So trocken gelaufen über die letzten 50 km, das selbst eben oder bergauf laufen vorne (!) weh tut. Gut ihr Jungspunde! Opa geht heim. Und das macht er wörtlich! 50 km gehen. Der Wanderverein wär stolz auf mich. Alternative: Keine! Hab ja nichts vor. So schön ist das Hotel ja auch nicht und der Besenbus ist erst um 19:00 Uhr in Sparta. Ich im Wandertempo so um 12:00 Uhr. Immerhin!

Der Empfang auf der 2,5 km langen Zielgraden ist als wenn ich gewonnen hätte. Man sieht mich lange kommen! Und wir feiern lange! Na ja: Platz 30 von 390 internationalen Läufern und bester deutscher Mann, ja 8 km vor dem Ziel hat mich Antje Krause die in 28:13 Stunden finshed noch überholt, kann sich ja trotzdem sehen lassen.

Merke: Trotzdem gilt bei diesen etwas einfacheren Bedingungen - sonst sind es eher 35 bis 39 Grad - das die jüngeren Läufer mit besseren Körper Reserven, aber weniger Erfahrung im Vorteil sind, bei ungünstigen Verhältnissen können wir "älteren" auch mal die Erfahrung geschickt einsetzen und überraschen. Sehen wir mal, wie es nächstes Jahr läuft.

Kontakt

Sommergasse 6 in 78199 Bräunlingen

Telefon: +49 (0) 771 / 897-6345

Fax: +49 (0) 771 / 897-6735

Öffnungszeiten

Unsere Geschäftsstelle ist jeden Mittwoch (außer Feiertags) geöffnet.

  • Mittwoch: 18.00 - 19.00 Uhr